Montag, 24. August 2026

Zum Rücktritt von Bischof Wiesemann: Die Entscheidung verdient großen Respekt

Bischof Wiesemann zusammen mit Mitgliedern des Beirats © Klaus Landry 

Speyer. Als Beirat der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind äußern wir unser tiefes Bedauern über den gestern bekannt gewordenen Rücktritt unseres Bischofs. Wir möchten dabei aber auch den großen Respekt vor dieser persönlichen Entscheidung und den ihr zugrundeliegenden Motiven betonen: Bischof Wiesemann hatte in seiner Amtszeit die Stiftung stets im Blick und ist unserer Aufgabe und denen, die sich dafür engagieren, in all den Jahren mit viel Anerkennung und Wertschätzung begegnet. Dies fand Ausdruck unter anderem auch in seiner regelmäßigen Teilnahme an den jährlichen Podiumsgesprächen, die wir als Mitveranstalter im Heinrich-Pesch-Haus initiieren, um unsere Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Der Schutz des Lebens in all seinen Facetten war ihm immer ein wichtiges Anliegen. Dabei blieb er stets offen für die schwierigen Themen, die damit verbunden sind und für die Menschen, die in krisenhaften Situationen, wie etwa im Schwangerschaftskonflikt, um eine Entscheidung ringen. Bischof Wiesemann beeindruckte stets durch seine klare Haltung sowie seine Offenheit für die Sorgen der Menschen. Für den Beirat war er darin stets Vorbild und gab Orientierung. Für dieses segensreiche Wirken in den zurückliegenden Jahren sind wir ihm von Herzen dankbar.

Für seinen neuen Aufbruch wünschen wir Bischof Wiesemann alles erdenklich Gute und Gottes Segen.

 

Marlies Kohnle-Gros, Vorsitzende des Beirats der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind